Etappe #4 Whitsundays

Ich hinke ganz schön hinterher mit meinen Updates, denn mittlerweile sind wir schon lange nicht mehr auf dem Schiff sondern schon vier Stationen weiter, ups. Aber wenn man nie wirklich Wifi hat, oder jeden Tag andere wunderschöne Orte entdeckt, dann drängt sich das leider manchmal etwas in den Hintergrund.

Aber nun habe ich Zeit. (Und auch diese Sätze sind schon wieder fast eine Woche alt, weil ich eben doch  keine Zeit hatte.)



Stellt euch vor ihr wacht früh auf, klettert aus dem Bauch des Segelboots die Leiter hinauf aufs Deck und seht einen atemberaubenden Sonnenaufgang. In der rechten Hand die Frühstücks-Obstschale. In der Linken die Kaffeetasse. Zweimal hatte ich dieses Erlebnis on board der sexy Condor, wo wir drei Tage eine Segeltour um die Whitsundays gebucht hatten.


Das ist jetzt schon das dritte oder vierte Mal, dass ich einen Post mit den Worten "das Paradies auf Erden" beginnen wollte. Und jedes Mal trifft es zu, aber ganz besonders hier. Die Tage auf dem Schiff waren wunderschön mit tollen Leuten, drei Schnorchelgängen und einer coolen Crew.


Morgens ging es schon zwischen 6.00-7.00 aus dem Bett, aber länger konnten wir sowieso nicht schlafen, denn wir hatten bomben Wetter und dementsprechend heiß wurde es dann im Schiffsbauch. Natürlich konnten wir auch draußen schlafen, wenn wir wollten und das haben wir auch für die zweite Nacht genutzt, aber leider hat uns dann der Regen wieder unter Deck getrieben.

Elegant wie ein Elefant.

Da wir die ersten beiden Tage kaum Wind hatten, konnten wir nicht wirklich Segeln, aber dafür war das Schnorcheln um so schöner. Nachdem dann alle wichtigen Fragen durch unseren Kapitän geklärt wurden, wie zum Beispiel was passiert, wenn keine Luft mehr im Schnorchel ist?!, ging es rein in das klare Wasser. Leider ist immer noch Quallen-Saison in Queensland, das heißt wir mussten uns in total enge Stinger-Suits pressen, die jeden von der besten Seiten zeigten. Nicht. Aber lieber so als eine gefährliche Qualle zu berühren.


Leider sind unsere Unterwasserfotos nicht so toll geworden, da sich die Kamera auf die kleinen Partikel im Wasser konzentriert hat, anstatt auf das, was wir fotografieren wollten.

Beispiel für die Kamera-Qualität. In echt war es viel schöner und bunter!!
Doch die Erinnerungen an all die bunten Fische, Korallen und Rochen sind für immer im Kopf abgespeichert. Ich habe sogar eine große Meeresschildkröte gesehen, doch leider hat mir die Frau, die sie fotografiert hat, die Bilder nicht geschickt. Aber jeder der Tabaluga kennt, weiß wovon ich rede. 


Die Crew hat uns die ganzen Tage mit leckerem Essen versorgt und die Nachos waren göttlich. Irgendwie muss ich da noch an das Rezept kommen ;) Abends nach dem Dinner ging es dann zum gemütlichen Zusammensitzen über mit einem Bier oder zwei. 


Und so gingen auch diese drei Tage viel zu schnell zu Ende und es ging wieder zurück nach Airlie Beach aufs Festland, wo wir uns schon von den ersten neuen Freunden verabschieden mussten. Die anderen haben wir dann am Abend noch bei der After-Party gesehen und nochmal viel Spaß gehabt. Einige haben wir sogar noch in den folgenden Etappen entlang der Ostküste wieder getroffen und so konnten wir die Zeit zusammen noch genießen und immer wieder die Re-union feiern.


  

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