Guten Tag, Frau Giraffe - ein nicht ganz so normaler Tag im Zoo

 In einen Zoo geht man, um Tiere anzugucken, oder? Richtig.

Da wird einem doch gleich ganz warm ums Herz, oder?

Meistens jedenfalls.

Vor ein paar Wochen war ich mit ein paar Freunden in Sydney und da stand der Taronga Zoo natürlich mit auf der To-do-Liste. Ohne wäre auch wirklich schade gewesen, denn das war eines meiner Highlights unseres Trips (unter starker Konkurrenz natürlich). Koalas, Riesenschidkröten, Kängurus und Tasmanische Teufel sind nur ein paar der Vertreter, die man hier bewundern kann. Daneben gibt es dann noch ein schönes Elefantengehege oder eine große Affenwelt.


Und: die Giraffen. Ach, sag bloß, die hat doch fast jeder Zoo?! Ja richtig, egal ob Leipzig oder Berlin, Giraffen gehören wohl in jeden guten Zoo. Aber diese Giraffen haben etwas ganz besonderes.



Okay, gut nicht gerade die Giraffen, aber die Aussicht, die ihr Gehege zu bieten hat. Denn auf der anderen Seite Sydneys verzaubert einen die Skyline samt Harbour Bridge und Opera House. Wahnsinn. Und dann und wann schaut daneben ein Giraffenkopf vorbei und macht das Bild komplett.



Aber auch aus einem anderen Grund kann ich den Besuch dieses einzigartigen Zoos nur empfehlen:


Die Hinfahrt.


Man könnte theoretisch mit der Metro durch halb Sydney gurken oder nach gefühlt 2Stunden im Stau mit dem Auto den Zoo erreichen, aber das sollte man sich in dem Fall verkneifen. Eine Fahrt mit der Fähre ist doch viel schöner. Und fast wie nebenbei spart man sich so auch die Hafenrundfahrt und kann trotzdem den fantastischen Blick aufs Meer und die umliegenden Buchten mit ihren kleinen Geheimnissen genießen.




Wenn das mal nicht sehenswert ist! 

Joghurt-Blaubeeren

Der Sommer steht vor der Tür hier in Australien und für uns Europäer fühlt es sich an als wär er schon längst da. Ich meine, 25°C und Sonnenschein? Das schreit doch schon fast nach Hochsommer. Und da man es gewohnt ist, dass dieser Sommer ca 3Tage andauernd bevor es zurück ins altbekannte deutsche Schmuddelwetter geht, wird jede freie Sekunde möglichst draußen verbracht.
Dieses Verhalten wird dann von den Einheimischen argwöhnisch beobachtet, denn sie scheinen hier vor allem den Schatten zu mögen. Wenn man dann mit einem guten Buch draußen im Gras liegt – bevor man erschrocken aufspringt, da einem einfällt, dass man im Land der widerlichen und gefährlichen Spinnen ist – wird es nach ein paar Minuten aber schon kochend heiß und man braucht Abkühlung. Pool? Nicht vorhanden. Immer nur kalte Getränke zu trinken ist ja langweilig, also musste ich kreativ werden.


Das Endergebnis:

Gefrorene Blaubeeren mit Joghurt


Das Ganze ist total lecker und über Nacht hat man einen einfachen, aber gesunden Snack für zwischendurch gezaubert. Und nebenbei für belustigte Blicke der Gastfamilie: What’s that?? Haha, you're so creative. 

Alles was man machen muss, ist die Blaubeeren jeweils auf einen Holzspieß oder einfach eine Gabel  aufspießen und dann in Naturjoghurt tunken, bis sie komplett mit Joghurt überzogen sind. Dieser läuft zwar meistens am Ende wieder runter, aber was soll’s. Das ändert ja nichts am Geschmack.

Allzu lange bleibt die gesunde Leckerei sowieso nicht im Tiefkühlfach, dafür schmeckt es einfach viel zu gut.