Einmal Paradies, bitte

4 Mädels, 3 Nationen, 1 Ziel: Batemans Bay.
Einmal den Alltag entfliehen, Sonne tanken und die Seele baumeln lassen. Das war unser Plan, aber Pläne braucht man nicht, wenn man das Paradies sucht. Und genau das haben wir gefunden. 


Nach ungefähr 2 Stunden Fahrt durch einmalige Landschaft, kurvenreichen Straßen und begleitet von manch einheimischen Tieren, erreicht man Batemans Bay. Schon der kleine Hafen mit all den süßen Booten lässt jedes Fotografie-Herz höher schlagen. Doch das sollte sich lieber auf eine Achterbahnfahrt vorbereiten.
Schlimmste Sache, die man machen kann: den Fotoapparat vergessen. Aber heutzutage hat ja jeder für den Notfall sein Smartphone parat. 


Der erste Strand den wir erreichten, war Batehaven gleich neben der Stadt. Dort konnten wir unser Glück kaum fassen. Ein nahezu menschenleerer Strand, so sauber wie nirgends und keineswegs vergleichbar mit Ostsee oder Mallorca. Trotz Frühlingsanfang war das Wasser angenehm warm, auch wenn wir nur unsere Füße hinein gehalten haben. 


Welches Mädchen träumt nicht davon, einmal mit den Freundinnen so einen Traumstrand zu entdecken, zu quatschen und zu lachen. Doch noch einer Weile ging es weiter. Wir wollten mehr sehen, wollten wissen, ob es noch mehr dieser Fanatsieorte gibt.


Gibt es. Solange man das Navi ausschaltet und einfach mal anderen Autos folgt und hofft, dass die nächste Straße Sackgasse ist. So haben wir manch schönen Beach gefunden, den wir ansonsten sicherlich nicht entdeckt hätten.


Highlight war eine Steilküste, an der wir zuerst Muscheln gesucht haben und später durch Zufall den Weg zu den Klippen gefunden haben. Ich denke, jemand mit Höhenangst hätte es nicht ganz so genossen, aber für alle anderen ist es ein traumhaftes Erlebnis. Oben zwischen den Bäumen zu stehen und auf das Meer schauen, welches 30m unter einem hohe Wellen schlägt. Welches Mädchen träumt nicht davon? Ach, was sag ich da: WER träumt nicht von so einem Ort? Am besten ja genau vor der Haustür, aber ich glaub irgendwann weiß man es dann gar nicht mehr zu schätzen. Wie das immer so ist. 


Ein liebsten würden wir diesen Ort in uns einschließen in ein Marmeladenglas und es herausholen, wenn in Deutschland grad mal wieder Schmuddelwetter herrscht. Doch das Einzige, was wir tun konnten, war tausende Fotos zu schießen. Das Fotoalbum wird sich freuen.



Und so kann man das Paradies doch zumindest ein wenig mitnehmen.

 



*die Fotos sind teilweise von mir aber ich darf auch die wunderschönen Bilder von der lieben Camilla Zanchetta

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen